Freitag, 12. Mai 2017

Stoffdiäten Programm



Das Stoffdiäten Programm von Frau Küstensocke geht in die nächste Runde.
Ich muss sagen, ich bin eine schlechte Diäterin.

Stoffabbau ist hier relativ. Stoffeinkauf soll kontrollierter werden.
Im Monat März konnte ich minus 1 m und im Monat April minus 3 m verzeichnen.

Wobei ich mir eben kein Stoffkaufverbot auferlegt habe, sondern nur kontrollierter.

Was deutlich zurückggegangen ist, sind die online Bestellungen auf Vorrat.
Will ich einen Stoff zahle ich genauso viel Porto wenn ich mehrere Stoffe kaufe. Dann mache ich doch das, dann rentiert sich das Porto.
Heute und letztes Jahr - da hatte ich mir zur Fastenzeit ein Stoffkauffasten auferlegt, mit Ausnahme Fabrikverkauf und Stoffmarkt, gezielt - und beibehalten.





Und was macht jetzt dieser Stoffberg hier? Neuzugang an Stoffen. Es sind nicht alle.

Ich war in Berlin.
Ich war bei Hüco - da habe ich den teuersten und allerschönsten Stoff nicht gekauft weil ich mich nicht getraut habe. Meine Beraterin Yvonne konnte mich leider nicht begleiten.
Gekauft habe ich 2 m Leinen für eine Hose für den baldigen Urlaub, 1,5 m hellblauer leicher Hemdenblusenstoff und 1,5m olivfarbener leichter Rockstoff.
Geht ja, oder?

Dann kam das Maybachufer. Dort traf ich mich mit gleichgesinnten Stoffkäuferinnen.
Vorab drehte ich eine oder 2 alleinige Runden um schon mal zu "schauen"
2 Stoffe sind mir ins Auge gefallen, die ich mir nicht gekauft habe, weil ich überlegt habe und auf die "Beraterinnen" wartete.
2 habe ich aber schon alleine gekauft. 2 m schöne Viscose für KLeid oder Bluse, 2,5 m schwarz melierter leichter Baumwolljersey. Wird hier im Hause für alle gebraucht.

Dann die Runde gemeinsam. Die "wartenaufberaterin" Stoffe hab eich dann doch gekauft. Wir alle 3 übrigens. Leojersey 2 m und roter Jersey mit Leostreifen. Sehr ungewöhnlich,deshalb musste er eben doch mit. Denn Dankd Sybille vom Büro für schöne Dinge kann ich nun auch keine schönen Leoschlangengetierstoffe liegenlassen.

Gekauft habe ich noch einen Wollstoff. Brauche ich erst im Herbst, aber da bin ich nicht in Berlin und der war einfach so schön. 2,5 m.
Und einen Lemmingstoff. Das ist, wenn eine ihn kauft und man ihn dann doch auch haben  muss. Für 2 Euro der Meter können dann auch schon mal 3 m mitgenommen werden. Dafür habe ich abe auch gleich ein Schnittmuster kopiert und wird bald genäht.
Dann noch 1,5 m Viscose crepe - der ist schon zugeschnitten zu einem Blusentop und wird gleich weitergenäht.
Und 1,5 m Sweat für den Ehemann, da ist der Hoodie bereits genäht und ausgiebig eingetragen.
Fast vergessen, 3 m Jersey für ein Wickelkleid. Da war der Stoff einfach zu schön.

Dann war auch noch Stoffmarkt in Karlsruhe. Wo ich gerne hingehe. Der 1. Stoffmarkt den ich je besucht habe, war in Karlsruhe. Inzwischen treffe ich dort immer meine Tochter, die seit fast 2 Jahren dort wohnt. Auch sehr schön.
Und ich muss sagen, ich war überfordert. Unglaublich aber wahr. Es war voll. Es hat mich angestrengt. Es hat mir keinen Spaß gemacht.
So gab es nur einen leichten Jeans für 4 Euro der Meter, eher leinenarigt leicht. Dafür 3 m. Ein luftiges Jeanskleid oder Hose gehen da prima draus.
Und am Ende doch noch ein wunderbarstes gelbessenfgelbes Leinen bei meinem Lieblingsstand, die, die Gerry Weber und Joop Stoffe verkaufen. Das Leinen ist aus einer Leinenweberei in Österreich und sieht anders aus als das Leinen vom Jeans -Leinenstand. Schöner. Ungewöhnlicher. Hose oder Kleid, 2 m.

Wer mag, kann jetzt gerne rechnen. Ich habe es getan und brav in mein Büchlein eingetragen.

Was viel Stoff verbraucht?
Wenn ich viel Stoff gekauft habe, nähe ich zum schnelleren Abbau Jersey. Oder Sweat. Shirst, Jerseykleider. Hosen. Was gebraucht wird. Geht schnell.
Es kommt demnächst ein Wickelkleid mit weitem Rock dran, da brauche ich 3 m Stoff. Und ein weiteres Kleid aus BW mit weitem Rock, da werde ich die fast 3 m SToff brauchen.

Und dann möchte ich noch Stoffe loswerden, die nicht mehr zu mir passen. Im Flohmarktblog.
Und kleinere Reste werde ich an eine Bekannte geben. Grundschullehrerinnen können immer Stoffreste und Wollreste brauchen. Hurra. Da kann ich noch was gutes tun.

Ach ja, ich kann auch schon 18 m Ausgang vorweisen im Mai. Allerdings 10 m Flohmarktstoff und 4,5 m für 2 Shirts und 1 Hoodie und 1,5 m für die Bluse bin ich gerade am Nähen.

So, ziemlich viel Text heute.
Jetzt gehe ich nähen, denn ich habe heute frei.

(Verlinken werde ich mich später, denn dafür brauche ich leider einen anderen Rechner)

Ich freue mich über jeden einzelnen Stoff und habe für fast alle

Kommentare:

Stoffwelten hat gesagt…

Liebe Monika, mit Freude und einem Schmunzeln im Gesicht habe ich deinen ausführlichen Text gelesen. Genau auf diese Art und Weise bin ich über die Jahre zu meinen Stoffbergen gekommen. Tut gut zu lesen, dass es mir nicht allein so geht. Ich wiederhole mich: Selbsthilfegruppe! (lach)

Viel Spaß beim Stoffabbau - und noch mehr Spaß beim Stoffe einkaufen
wünscht
Astrid

PaisleyPirouette hat gesagt…

Alleine durch das Aufschreiben kaufst Du ja schon bewusster ein. Auch hast Du wirklich viel vernäht. So schlecht hast Du die Diät dann nicht eingehalten. Ich freue mich, Deine genähten Sachen zu sehen.
Liebe Grüße, SaSa

Meisterin Nadelöhr hat gesagt…

Na holla, da kommt ja ganz schön was zusammen. Aber ich kann das gut verstehen, wenn man schon mal auf dem Stoffmarkt ist, und vielleicht nicht so bald wieder hinkommt...
(Ich war noch nie auf einem Stoffmarkt). Und das mit den Portokosten kenne ich auch, genauso habe ich auch immer gedacht. Durch die Stoffdiät habe ich das dieses Jahr nicht mehr gemacht, sondern immer nur den Stoff bestellt, den ich für ein konkretes Projekt brauchte. Mal sehen, obs hilft...
LG

kuestensocke hat gesagt…

Sehr schön ist es, Deinen Post zu lesen. Du wirst aus Deiner neuen Beute sicher rasch die ersten Projekte verwirklichen, da bin ich ganz sicher und es geht ja insgesamt nicht darum, dass gar keine Stoffe auf Vorrat sind. Bei Onlinebestellungen fokussiert zu bleiben ist sicher sehr viel wert, das mache ich inzwischen auch. LG Kuestensocke

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