Mittwoch, 22. Oktober 2014

mccalls 7022 zum mmm #20


Letzten Sonntag hatten wir noch allerschönestes Altweibersommerwetter.
Heute Grau und Regen und "Wohlfühlhose" statt Rock (da krank)

Der Stoff für den Rock ist ein Stück aus meiner Heimat. Dort gab es einst einen Herrenschneider, mit Atelier, der vor Jahren verstorben ist. Seine Frau verkauft noch Stoffe von ihm, die dort noch lagern. Keine Ballen, sondern bis maximal 2 oder auch 3 Meter Stücke.
Ein Freund meines Vaters hat mich begleitet, ebenfalls Herrenschneider, und mich beraten. "Da kannst du prima einen Sakko nähen." "Das wäre gut für eine Hose." (ähm, ich kann keine Anzughose nähen).
Aber Röcke.
Viele schwarz weiße Stoffe, wenig andersfarbene. Da ich dachte ich gehe dort wieder einmal hin, habe ich mich für "andersfarbige" entschieden. Dieser ist Blau, tintenblau vielleicht, mit schwarz. Er fühlt sich an wie Wolle und Seide. Genaue Angaben konnten mir weder die Witwe noch der Schneider machen, es waren nur Vermutungen, die wir angestellt haben.
Es ist ein wunderschöner Stoff, der aber vermutlich Fäden ziehen wird. Also, auf keine Holzbank sitzen.




 Dazu das Wasserfallshirt aus der Burda 10-2014, hier vorgestellt.


Der Rock ist nach einem Schnitt von mccalls, der 7022.
Die Möglichkeit ihn mit Falten zu nähen, oder ein Modell ohne Falten.
Ich habe mich für Falten entschieden.




Der Schnitt gefällt mir gut. Passt gut. Gefüttert ist er auch.
Ein wenig träume ich noch von Variante D. Aus Spitze.

Sherlock Julia begrüßt uns heute auf dem mmm blog in einem herrlich Jacket aus Karostoff. Bisher bin ich dem Karovirus nicht verfallen. Aber mit meinen Rhinoviren sind wohl auch die Karoviren hier eingezogen.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Sonntagskuchen #20


Heute bei der virtuellen Kaffeetafel, ein Margaretenkuchen



250g weiche Butter, 100 g Marzipanrohmasse, 140 g Zucker, 1 P. Vanillezucker, 6 Eigelbe, 6 Eiweiße, 120 g Mehl, 80 g Speisestärke, nach Belieben evtl. 1 Fläschchen Bittermandelaroma

Eiweiße mit 2/3 des Zuckers steif schlagen.
Die restlichen Zutaten zu einer weichen Masse verarbeiten.

bei 190 Grad 50 - 60 Minuten backen

Hier ein Fertigzuckerguß von einer Backmischung drüber.


Mehr sonntagssüße Sonntagskuchen
 

Samstag, 18. Oktober 2014

Hexagon Decke Teil 2


Gestern habe ich Teil 1 gezeigt. Nicht wirklich viel und heute auch nicht viel mehr.
Dafür weiß ich wie es werden soll.

 Ein kleiner Stapel in der Kategorie blau/grün.




 Ein kleiner Stapel rot/pink/lila




Eine Umrandungsfarbe musste her.
Dafür hab eich ein altes Betttuch genommen, schon sehr alt. Es war mal schwarz, inzwischen grau. Es hat uns nur noch in den Urlaub begleitet, z.H. ist das Bett schon lange breiter.





Zusammen schon ein schöner Stapel. Das geht aber auch relativ schnell, das "einnähen" der Papierschablone.


 Soviele sind zusammengenäht. Ein Freitagnachmittagsstündchen in der Sonne auf der Terrasse.





So dann mitblau.




Hier mit blau und rot.
Das wird was. 



Eine Decke mit Geschichte.
In der Mitte, der Schwarze, ei nKleid. Oben links, ein Tascheninnefutter. Oben rechts auch Taschenfutter der gleichen Tasche. Mitte - ein Rock. Unten links - Teile der Fototasche.




Oben links - weiß ich gar nicht mehr. Glaube, in irgendwelchen Taschen verarbeitet. Oben rechts - ein Schenkestoff. Mitte links - eine Bluse, ein Stoff, den Lotti für mich besorgt hat. Schwarz - Geldbeutelinnenleben. Mitte rechts - ein geschenkter Stoff aus Wien, von einer Praktikantin, deren Mutter Schneiderin ist, und sie mir 3!!! alte, wirklich alte Stoffe, geschenkt hat. Ist, glaube ich, irgendwo in einem Rock verarbeitet, oder Kleid.

Jetzt schon, viel Geschichte.

Eine Memory Decke sozusagen. Vielleicht beugt das ja der Demenz vor. So eine Decke. Um sich immer wieder zu erinnern. Das Gedächtnis trainieren.

Das ist der Plan. Der wird umgesetzt. Und ich lasse mir dafür viel Zeit. Damit noch viel Geschichte in die Decke fliesen kann.



 NACHTRAG, weil doch ein paar Fragen kamen.

Ja, das sind alles Handnähte. Das ist richtig schön. Wie Stricken, oder Sticken, oder Häkeln. Eine echte HANDarbeit.





Zuerst schneide ich die Hexagons aus Stoff zu. Ich habe mir mal Papierschablonen gekauft - die weißen auf dem Foto - und mir eine Pappschablone mit NZG erstellt.
Mit einer Stecknadel festgesteckt, dann die Schablone im Stoff fixiert. 
Roter Pfeil das sind die Fixiernähte, Heftnähte, aber nicht an der Pappe annähen, denn die kommt wieder raus. Die Ecken dabei einklappen, man beginnt an einer Ecke. Am Schluß werden diese Fäden dann entfernt.
Gelber Pfeil das ist die Naht, mit der die Hexagons aneinandergenäht werden. Kleine Stiche. Man sieht sie bei mir etwas auf der Vorderseite, aber ich hoffe, daß das dann weg ist, wenn die Schablone entfernt, die Heftfäden weg und gebügelt ist.



Ist ein Hexagon komplett umrandet, habe ich die Schablone rausgenmmen, weil ich sie ja weiter brauche.



Das kann man hier ganz gut sehen.
 

Freitag, 17. Oktober 2014

Hexagon


Nie hätte ich gedacht, dass mir das gefällt. Das Hexagon herstellen.
Ich habe noch nicht viel, außer Stoffreste, die in keiner Kiste lagern. Für evtl. Stickarbeiten - ich sticke kaum noch.
Für Tascheninnenleben - dafür hole ich sie gerne heraus.
Dann gibt es aber noch kleine, die ich nicht wegwerfen will. Die keinen Platz haben in einer Tasche.



Eine schöne Kiste gesucht. Und anfallende Stoffreste gleich in Hexagons zugeschnitten.
Gleich beim Zuschneiden eines akutellen Projektes.




Gestern habe ich die Kiste hervorgekramt und angegangen.
Die Papierschablonen - schon vor langem gekauft.




Momentan sind nur die schwarz grau gemusterten Stoffe von mir.
Die bunten Stoffe waren ein Geschenk von fr. mond, deren Decke - und auch alle weiteren Patchworkarbeiten - mir so richtig gut gefallen hat. 
Die Farbkombinationen sind auch meine Farben.




2 sind erst fertig. Da die anderen unbedingt zu einem Hexagon in groß verarbeitet werden musste.





Das Erste. Wie es weitergeht, weiß ich noch nicht genau. Vielleicht auch andere Farben außen. Ich warte wie die Stoffe anfallen.
Ein ganz entferntes Ziel ist eine Decke. Irgendwann.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Wasserfallkleid am mmm # 19 - 2014


Das 2. Teil, das ich aus der Burda 10-2014 genäht habe. Das letzt war das Wasserfallshirt
Dieser Schnitt gefällt mir auch sehr gut. Der Wasserfall ist deutlich größer.


 

Etwas drunter ist fast notwendig. Der Stoff ist ein dünner Viscosejersey, da ist es auch nicht weiter schlimm.




Der Wasserfall ist sehr großzügig überlappend. Bei diesem Stoff sehr gut, wie es sich bei einem dickeren Jersey verhält? Ich werde es bald aus einem festeren nähen, mal sehen.


Es ist den kompletten Armausschnitt vorn mit einfasst. Bei dünnem Jersey sehr gut, bei dickerem ???




Ein Nahtband sollte an der Schulter aufgenäht werden, das hatte ich leider nicht z.H. Ich habe einen schmalen, doppelt gelegten Jerseystreifen dazwischengenäht.




roter Pfeil - Nahtbandersatz, Jerseystreifen, an der Schulternaht.

gelber Pfeil - der Besatz am rückwärtigen Halsausschnitt

grüner Pfeil- die Aneitung sieht vor, die vorderen 2 Stofflagen und die einfache hintere Stofflage gemeinsam zur Schulternaht zu schließen. Da sieht man aber immer den Nahtansatz, und gerade bei diesem großzügigen Wasserfallausschnitt sicher gut sichtbar.
Ich habe wie bei einem Jackenbeleg am Kragen eine Stofflage mit dem Rückteil zusammengenäht und das andere dann drumherumgelegt und nochmals angenäht. So sieht man quasi keine Schulternaht.



Das Kleid ist schmal geschnitten. Tailliert.

Ich mußte 2 Rückenabnäher einnähen.

Insgesamt gefällt mir das Kleid sehr gut, freue mich auf den neuen Stoff, der bald hier ankommt.
Der Blumenjersey ist von alfatex. Sehr fein, wie beschrieben. Alfatex mag ich sehr. Ich finde dort immer wieder schöne Stoffe und der Versand ist sensationell. Morgens bestellt, und am nächsten!!! Tag oft schon da.

Schnitt: Modell 111 (bin mir nicht ganz sicher) aus der Burdastyle 10-2014
Jersey: Alfatex

viele wunderbare Kleidungsstücke im mmm Blog

Montag, 13. Oktober 2014

Wasserfallshirt


Aus einem schwarzen Viscosejersey mit weißen Punkten habe ich ein Wasserfallshirt genäht.
Modell Nr. 103 aus der burda style 10 - 2014
Ich finde es ganz schön. Der Wasserfallausschnitt ist gut.
Der Schnitt auch.




Mir gefällt die Kombination Wasserfall und überschnittener Ärmel.
Aber - die Anleitung. Ich habe es nicht kapiert. Die überschnittenen Ärmel.




Ich habe es einfach nicht kapiert.
Durch mein Vorstellungsvermögen, praktische Veranlagung habe ich es doch geschafft.

Und für das Wasserfallkleid aus dem gleichen Heft, Modell 111, habe ich sogar eine bessere, schönere Verarbeitungslösung gefunden.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Jacken Sew Along Teil 2


Mir war ja fast klar, dass ich nach dem 1. Durchlauf meine Pläne ändere, oder ändern möchte. Gesagt getan, einen Mantelschnitt bestellt.
Letztendlich bin ich aber doch wieder zu meinen Ursrungsplänen zurückgekommen, weil ich in Berlin einen tollen Mantelstoff entdeckt habe.
Es wird der Burda Mantel. Aus der Burda 10-2014.
Großer Kragen. Schlicht. Streng. Klassisch. Länger als abgebildet.



Ein wunderbarer festern Wollstoff. Fischgrat. Dunkelblau schwarz, ein wenig tintenblau vielleicht auch dabei. Auf dem Maybachufer erstöbert in allernetterster Begleitung und Beratung, Yvonet, Wiebke, Nina, Nahtzugabe, Lotti, Floh, santa lucia patterns
Einen tollen tollen Futterstoff bei Thatchers in Berlin gefunden. Grau mit dunkelgrauen Punkten.



Der Mantel wird toll (hoffentlich)



Wer Knöpfe braucht und in Berlin ist, dem kann ich nur das Nähkontor ans Herz legen.
Ein Knopfeldorado. Zumindest kenne ich kein besseres.



Tolle große Metallknöpfe. Sie sind nicht flach, sondern sogar richtig dick (aber hohl, damit nicht so schwer).

Und eigentlich möchte ich auch noch das nähen:


Stoff von hier



die 70er Cabanjacke


Fleißige Planerinnen und sogar schon Näherinnen im dreikahblog

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