Mittwoch, 21. Juni 2017

Inari Tee Dress von named clothing ....


... und was davon übrig geblieben ist.

Zuallererst, ich wollte brauchte ein Kleid. Luftig. Bei 35 Grad nicht anliegend. Sondern quais lose.
Und kein Jersey. Denn enganliegende Jerseykleider und auch Shirts, auch Viscose, mag ich nicht wenn es so heiß ist.

Geplant war das Inari Tee Dress von named clothing
Im Herbst aus Romanit Jersey und langem Arm.
Wunderbar, dachte ich. Schnitt schon kopiert. Passt. Für gut empfunden.

Aber eigentlich und irgendwie hatte ich immer dieses tolle Kleid von Andrea im Kopf. Das ist einfach Hammer.

Gut, ich blieb bei Inari, da schon zugeschnitten und dachte, vielleicht geht ja Volant..



Mein fertiges Kleid.




Zur Erinnerung die Schnittzeichnung des Inari Kleides.
Die hätte ich mir wenigstens vorher ansehen können und nicht nur die Zeichnung in meiner Schnitthülle.
Die sieht nämlich so aus:




Es ist quasi nicht wirklich viel vom Original Inari übrig geblieben.




Meine geplanten Änderungen waren das Kleid auf alle Fälle verlängern. Der Ausschnitt größer.

Dass es so aussieht wie es jetzt ist, liegt daran, dass der Schnitt zu klein ist. Die Änderungen die ich beim letzten Kleid gemacht habe, habe ich wohl nicht übertragen.

Was tun?
Neu zuschneiden wäre möglich gewesen. Aber, ich dachte ich probiere mal etwas aus.

Beherzt habe ich Vorderteil und Rückteil in 2 Teile geschnitten und einen Streifen eingesetzt. Damit man nicht sofort sieht, dass da was repariert werden muss, habe ich die Rüschen eingesetzt. Da hatte ich einfach noch das Burda Kleid von Andrea im Kopf.
Unversäubert, ausfransend lassend.
Seitlich musste ich dann doch noch etwas wegnehmen, das war aber kein Problem.
Dass das Kleid nicht die gerade Form des Originales hat ist beabsichtigt, denn das liegt an meiner Figur.





Ärmel hatte ich auch keine, weil auf meiner Skizze und in meinem Kopf keine Ärmel waren. Nur dieser angesetzte Streifen.

Das habe ich irgendwann doch gemerkt, wollte es aber einmal ohne Ärmel ausprobieren, da ich das bei einem anderen Kleid oder Oberteil schon einmal gesehen habe.
Leider steht es etwas ab. Ich lasse das erst einmal so, bis ich mir etwas überlegt habe, wie ich es möchte.






Besagte Rüsche eben....





Was ich nicht bedacht hatte bei der Überlegung einen Volant anzusetzen, ist, dass das Rückteil im unteren Rockteil etwas nach vorn verläuft. Deshalb kein Volant sondern eine Verlängerung angenäht. Weil der Stoff so schön leicht ist, dachte ich, dass diese Streifen gedoppelt ganz schön aussehen können.

Ja, mein Inari Tee Dress also. Neu auch noch mit Bügelfleck....

Der Stoff ist ein feiner Baumwollstoff. Ich würde den einsortieren in einem leichten Herrenhemdstoff. Gekauft habe ich ihn mal, da ich dachte ich könnte ihn als Rückseite für  meinen irgendwann fertiggestellten Schwarz Weiß Quilt benutzen. Dafür aber definitiv zu dünn.

Und weil es mal wieder ein sogenanntes Tragefoto gibt, nehme ich nach langem wieder einmal am Me Made Mittwoch teil.
Und auch um vielleicht zu zeigen, dass man aus einem Unglück doch noch etwas retten kann. Mit etwas Kreativität.

Samstag, 3. Juni 2017

Komplizinnen Rock



Die Komplizin aka Dana Lubke früher bekannt durch Traumschnitt macht seit einiger Zeit eigene Schnitte.

Das finde ich sehr toll, denn ich mag ihren Stil sehr.

Nach 2 Shirt Schnitten, 1 Kleid Schnitt für Jersey ist es diesmal ein Rock.



Ich stecke mitten in den Urlaubsvorbereitungen - deshalb der Koffer, und nicht dass dahinter noch irgendein Krusch steht.... die verspäteten Fotos zum Rock.
Den Schnitt gibt es seit 1. Juni in ihrem dawanda Shop
Immer wieder Infos und Neuigkeiten auf Instagram

Der Rock ist ja kein Figurschmeichler, das gebe ich zu. Zumindest nicht bei meiner Figur. Ich finde ihn aber trotzdem toll.

Diesmal ist es ein Rock für Webstoff. Gerne mit Elasthan. Oder weich fließender Stoff.
Ich habe einen dünnen Baumwollstoff mit Elasthan gewählt, den ich letztes Jahr auf dem Stoffmarkt in Karlsruhe mit netter Begleitung von Kleidermanie. Trotz unterschiedlicher Vorlieben in Kleidung Farben Schnitten gibt es trotzdem gleiche Vorlieben. Das finde ich immer toll. So ist auch dieser Stoff ein Stoff, den es vielleicht auch irgendwann bei ihr zu sehen gibt.

Zurük zum Schnitt.
Insgesamt hat der Rock eine Art Tulpenform - sagt man das so? Oder Ballon? Auf alle Fälle unten schmal - ach ja, mit eine geschlossenen Schlitz auf der Rückseite.
Im Bund eine Bogenkante. Die ich sehr schön finde.
Die Falten werden erst gelegt, wenn der Bund angenäht ist.
Und ich kann euch sagen, ich habe viel, sehr viel überlegt ob das auch schon vorher geht. Nein, geht es nicht, denn sonst hätte es Dana ja auch gemacht. Denn aufgrund der schönen Bogenkante kann man keinen Beleg mit anschneiden. Den Beleg nach dem Falten annähen - angepasst an das Maß mit Falten - geht auch nicht, denn dann hat man nicht diesen Effekt mit dem bewusst leicht abstehenden Effekt.
Die Falten sind ca. 6 cm lang abgesteppt, 1 cm unterhalb des Bundes, also unterhalb der NZG.



Ein legerer Rock, oder auch schick. Je nachdem was dazu getragen wird.
Mit unserer alten Hundedame Liese - die wirklich nur bis zum Knie reicht - im Vordergrund, leger getragen.
Das Shirt ist auch selbst genäht. Nur so nebenbei erwähnt. Aus einem der ersten Beiden Gertie Hirsch Bücher. Fragt nicht welches, ich weiss es gerade nicht und kann auch nicht nachsehen. Urlaubsvorbereitung und so.

Liebe Dana, ich danke dir für dein Vertraue, den Schnitt vorab testen zu dürfen. Es ist mir eine Ehre und Freude deinen tollen Sachen zu nähen.

Der Schnitt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt, deshalb enthält der Post auch Werbung, der Post ist allerdings keine Vorraussetzung den Schnitt zu testen.
Und hätte ich ihn nicht vorher bekommen, hätte ich ihn mir gekauft, wie die vorherigen Schnitte auch.
Denn wenn ich einen Schnitt mehrfach nähe, dann gefällt er mir auch wirklich.

HerrMann im Juni


Schon wieder HerrMann Tag. Wir haben den ersten Freitag im Juni.
Eigentlich wollte ich ihn unter den Tisch fallen lassen, denn ich habe bis eben nichts für den Mann genäht, bzw. ein Shirt das noch einmal geändert werden muss.


Für Reisen kann man ja immer Beutel brauchen.
Ich neben Wäsche und Socken auch noch für Wolle.

Dafür braucht der Mann keine, aber für Socken und johns schon.

Zum Schnitt gibt es nichts zu sagen, bzw. schreiben. Rechteck zuschneiden. Schließen. Tunnel nähen. Fertig.


Zum HerrMann - ich werde ihn weiterführen, aber nur noch für mich. Ohne Linkliste. Der Bedarf ist nicht da, und ein Post ist auch schneller verfasst ohne Linksgedöns.

Insgesamt wird es sicher ruhiger werden. Ferien!!! in BW zumindest.


Mittwoch, 31. Mai 2017

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank Runde 3.2 Zwischenstandsbericht.

 2 Wochen von der Vorstellungsrunde bis heute - die Zeit vergeht wie im Fluge.

Meine Pläne, bzw. meinen Plan habe ich hier vorgestellt.

Ich wollte diesmal etwas einfaches, da es bis Anfang Juni für den bevorstehenden Urlaub in Südfrankreich fertig sein sollte. Und auch mal Jahreszeitenmäßig passend.

Ich habe das Glück, die ganze Woche frei zu haben. Überstunden abbauen. Überstunden machen ist nicht so schön, sie dann abzufeiern dagegen schon. Und wenn man dann auch noch genötigt wirde, die 50 Stunden noch im Mai  zu nehmen, ja, dann ist es eben so und ich konnte gestern das Kleid nähen.


Voila. Es ist fertig. Diesmal auch kein einziger Zierstich von Hand genäht.




Schnitttechnisch habe ich den Schnitt beibehalten von einem Ottobre Heft - weiter unten zu sehen.
Einzig die Rockbahnenbreite leiht verändert.






Das Originaloberteil ist ja eher BH - Miederähnlich.
Mir hat aber das Ottobre Oberteil gut gefallen. Die Nähte habe ich abgesteppet.
Verwendet habe ich Viscosejersey. Das Oberteil ist mit selbigem gefüttert.




Die Träger sind etwas breiter als im Schnitt vorgesehen. Hat mir besser gefallen und im Original sind es auch breitere Träger.





Bei allen Kanten des Oberteils habe ich Wäschegummi zwischengefasst. ich habe den schönen Effekt der Minipompoms - oder wie man das nennt - und gleichzeitig konnte ich mit minimalem Zug beim Annähen des Gummibandes etwaiges Abstehen verhindern.




Der Armausschnitt.





Meine Idee war ja, nicht die geraden Stoffbahnen für das Rockteil zu nehmen, sondern die des anderen Modelles, das enger anliegt, zu verbreitern, damit ich auch diesen weiteren Effekt erhalte und nicht das eines Umstandskleides.
Da habe ich mich gründlich verschätzt. Es einfach sehr bescheiden aus. Nein, richtig doof sah es aus.

Stoffmäßig konnte ich bei den Punkten neu zuschneiden, mit hinterer Mittelnaht.
Beim Leo nicht, da habe ich in der Mitte Stoff eingefügt.
Eine kleine Schräge an den Seiten habe ich trotzdem eingebaut, allerdings indem ich nach unten hin verbreitert habe.




Das hat ganz gut funktioniert.




Auf die Plastikspitze war ich sehr gespannt. Ich habe das Band in der Breite verkürzt.
Zuerst den Saum gesteckt, dann die Spitze aufgelegt und in Etappen festgesteckt. Ihr könnte Euch sicher denken wie super die Nadeln in solch einem Stoff halten.
Und mit einem kleinen Zickzackstich auf den Saum aufgenäht. Dann noch oberhalb des Saumes.









Das gefällt mir richtig gut, und gibt dem Kleid noch das gewisse Etwas.






Die aufgenähte Spitze noch bearbeitungswürdig.
Oder aber es bleibt so, dann sieht es gewollt schlampig aus.




Die Rückansicht.





Das Originalkleid hat einen tieferen Rückenausschnitt. Es wird mit einem Häkchenverschluß geschlossen.
Ich hatte keinen da, war dafür nicht vorbereitet, nicht daran gedacht.

Ich habe die Mittelnaht gemacht, damit ich zum Rockteil hin ein Stück offen lassen kann, das obere Rockteil auch, um mir dann einen Verschluß zu überlegen.
Ist alles gar nicht nötig, denn ich komme so in das Kleid.




Und wenn man keinen Baumwollstoff sondern schönen Viscose nimmt, dann wird das Kleid auch nicht so sehr Ballongig. Und wenn man beim Übergang der beiden Rockbahnen darauf achtet wo sie sitzt, dann ist auch viel gewonnen. Denn oft endet die obere Rockbahn so, dass sie direkt unterhalb des Pos sitzt. Oder die Bahn ist nicht  weit genug, dass es aussieht als wäre der Po gehalten. Komisch einfach.





Das ist das Modell, das nicht geklappt hat mit der Verbreiterung der Rockbahn.




Und hier das Heft.

Bei Yvone finden wir alle Zwischenstandsberichte. Ich bin sehr gespannt.

Dienstag, 23. Mai 2017

The Heron - eine Sommerbluse


Schon seit längerem wollte ich diesen Blusenwickelschnitt nähen.
Diesen dünnen Baumwollstoff hatte ich schon vor längerem für eine Bluse gekauft. Bei der Komplizin via dawanda.
Die Bluse hat überschnittene Ärmel. Insgesamt leger geschnitten.
Ein Kragen. Der Wickelausschnitt ist schön überlappend, nicht klaffend.




Die Bluse wird gewickelt. Links ein kurzes Bindeband das auf der rechten Seite von innen nach aussen gezogen wird. Befestigt ist es am Vorderteil. Rechts ist am Vorderteil ein langes Bindeband befestigt, links nach hinten um den Rücken herum nach rechts und mit dem kurzen Bindeband verbandeln. Und schon ist sie geschlossen. Vorn kann nichts aufklaffen, so muss es nicht fest gezurrt werden.
Über ein Tragegefühl kann ich noch nicht berichten.

Die Armausschnitte sind ziemlich weit. Da muss ich noch den seitlichen Einblick testen. Ob es auch ohne was drunter geht, also ohne Shirt drunter.




Hier ist gewickelt.




Der Schnitt ist aus diesem Buch.
Ein Rock daraus ist gerade in Arbeit.




Der Name des Schnittes.




Die Schnittzeichnung.



 

Die Bluse.

Montag, 22. Mai 2017

Babygeschenk

Auf Instagram gibt es das Enstehen des Baby Quiltes.
Hier jetzt fertig. Fotos auf den letzten Drücker und dann auch noch an einem Tag, an dem es nur einmal geregnet hat. Nämlich dauerhaft.



Die Idee diesen Quilt zu nähen, Freunde sind Großeltern geworden und haben nun einen Enkelsohn kam relativ spontan, als mir 2 der Musterstoffe in die Hände fielen, für die ihc keine Verwendung mehr fand. Bzw. für die vor Jahren geplante Verwendung bei Kauf des Stoffes kein Bedarf mehr Bestand.
Die Karostoffe waren auch da, aus der Zeit als ich Geldbeutel von machwerk nähte, da brauchte man doppelseitig verwendbaren Stoff.
Und dann fand ich auch den 3. passenden Musterstoff in den Untiefen des Regales.

Los gings.





Ich wollte auch unbedingt einmal diese Dreiecke ausprobieren.
Ich habe sie einzeln aufgezeichnet anhand einer erstellten Schablone. Bzw. Reihen gezeichnet und die Dreiecke dann eingezeichnet.
Ich habe keine Ahnung ob es einen Trick oder eine Erleichterung gibt.
Meine Stoffstücke waren aber auch nicht sehr groß.  Und die Decke sollte auch nur ca. 1 x 1 m werden.





Ich habe zwischen Top und Binding noch einen grünen Rand gemacht, um etwas "Ruhe" hineinzubringen.




Auf diese Treffer bin ich natürlich stolz und zeige die gern. Auch auf Instagram.




Aber diese "Treffer" gibt es auch. Insbesondere in einer Reihe. Aber, es sind nicht viele solcher Versätze. Zum Glück.




Für die Rückseite habe ich einen Fleece mit Sternen bestellt. Eine Füllung gibt es nicht.




Der Fleece ist nicht wirklich ein Fleece wie ich ihn mir vorgestellt habe. Besser lesen, oder alles lesen im Verkaufstext nehme ich mir immer wieder vor.
Es ist ein Stoff, der auf der einen Seite eine Jerseystruktur hat und auf der anderen Seite eben Fleece.
Zum auf den Boden legen, z.B. Beton, Pflaster, Steinchen ist die Jerseyseite sicher gefährdet. Aber was solls. Dann ist es eben so.

Der Effekt der Absteppungen gefällt mir sehr.







Und das Binding aus Vichyresten auch.

Der "Oma" gefällt sie sehr. Der "Opa" hat sie bei der Übergabe nicht gesehen.
Jetzt hoffe ich nur dass sie auch der Tochter von den Freunden gefällt. Das Baby sagt noch nichts dazu und dem Vater des Babys wird sie hoffentlich auch gefallen.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Abschiedsgeschenk


Manchmal kann ich unter Zeitdruck (selbst gewählten natürlich) ziemlich effektiv arbeiten.

So gestern. Nach 8 Stunden Arbeit. Müde. Kaputt.
Das Abschiedsgeschenk einer super lieben und tollen Kollegin sollte heute und nicht morgen überreicht werden. Schluck....

Sie mag Frida Kahlo - ich auch - und mir kam die Idee einet Einkaufstasche. Stoff Frida Kahlo gegoogelt. Bei dawanda gefunden. Und los gehts. Die Einkaufstasche.
Die ist gross. Mit langen Henkeln und gefüttert. Dann braucht man ja noch einen Beutel für Socken oder Unterwäsche auf Reisen.
Ja und so eine RV Taschw braucht man immer für irgendetwas.
Und ein kleiner Geldbeutel kann auch nie schaden.

Die liebe J. Ist 28 Jahre jung. Hat sich entschieden einen neuen Beruf zu erlernen. Für welchen man geographische Kenntnisse braucht die sie sich auf Reisen aneignen wird.
Ich finde das toll und mutig. Das war ich nie.

Und die Freude über nicht nur dieses Geschenk war groß.

Ungefähr so: "Ooooh!!!! Ist das für mich? Ich mag die doch so, Frida Kahlo. Oh, eine Tasche. Cool. Da ist ja noch was drin - und hängt die Tasche schon mal crossover - die kann ich dann über den Rucksack tragen. "

Die Freude war sehr gross und das ist der Moment wo ich denke, das habe ich sehr sehr gerne gemacht. Einfache Sachen zwar und auch 2,5 Stunden Arbeit. Aber es hat sich gelohnt.

Nu ist sie dann mal weg.

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