Samstag, 22. April 2017

Auf den Nadeln - unter der Nadel 1

Auf den Nadeln - einmal im Monat bei Maschenfein finde ich toll, verpasse es aber immer.
So habe ich beschlossen, hier für mich alleine, meine Samstagsnadelei zu beginnen.
Vermutlich nicht wöchentlich, den Abstand weiß ich jetzt noch nicht, denn z.B. bin ich nächsten Samstag in Berlin und werde da vielleicht noch Abends im Hotelzimmer nadeln mit Wolle aber sicher nicht nähen.

Denn es gibt einmal "Auf den Nadeln" - gestricktes, vielleicht auch einmal "Auf der Nadel" - dann ist es gehäkeltes

Und "Unter der Nadel" - das ist dann genähtes.



Sehr geruhsam mit Nadelstärke 3 stricke ich seit einigen Wochen eine Jacke aus der Wolle Flora von Drops. Da habe ich mir viele Knäuel bestellt für mehrere Projekte bei der Einführung des Garnes. Leider. Denn sie ist nicht wirklich toll. Toll insofern, sie ist nicht weich. Das geplante Tuch habe ich nach 2/3 wieder aufgetrennt weil ich dachte, in das möchte ich mich nicht kuscheln.
Mein Mann hat eines bekommen, da verhielt sich die Wolle in nicht Schwarz und Patentmuster ganz anders. Weich nämlich. Er trägt es gern und beklagt sich nicht. Also muss es gut sein.

Eine Jacke für mich kann auch nicht schlecht sein. Das Garn ist Schurwolle und Alpaca.
Die Jacke ist ohne Anleitung. Ich habe mir die Maße aufgeschrieben und gerechnet und probiert und gestrickt. Für ein Passform die ich dann vielleicht wieder trennen muss, stricke ich lieber Einzelteile. Kann ich besser ausmessen und schneller trennen und neu stricken.

Inzwischen sind die beiden Vorderteile fertig. Da mag ich gerne einen tiefen Rundhalsausschnitt bei kürzeren Jacken. Muster stricke ich zwar sehr gerne, aber viel lieber trage ich ungemustert und uni. Meine Kleider sind oft gemustert, dann ist es besser so.
Das Bündchen ist ein Perlmuster. die Streifen sind 2 Reihen Perlmuster. Das wars. Und wieder ohne Knopflöcher. Ich möchte einmal ein Ripsband ausprobieren. Mit kleinen Druckknöpfen



 Unter der Nadel

ist leider immer noch mein Dolce und Gabbana inspiriertes Kleid. Es muss heute fertig werden. Morgen Fotos denn nächsten Donnerstag bin ich bis zum Finale  "Vom Laufsteg in den Kleiderschrank" in Berlin. Und gehostet wird bei mir.


Dienstag, 18. April 2017

Kleid mit Tunnelzug

Wieder ein neues Schnittmuster von der Komplizin
"Kleid mit Tunnelzug"






Ein Kleid für Jersey.
Legerer Schnitt, d.h. das Oberteil ist nicht tailliert, etwas länger. Mit einer Teilungsnaht sind die Oberteile mit dem Rockteil verbunden. Hinten ist ein Tunnel dazwischengenäht. Man kann wie hier einen einfachen Bindegürtel aus Jersey durchziehen. Gürtel ist übertrieben, es ist ein Stoffstreifen.





Das Oberteil hat vorn einen Schlitz im Ausschnitt, es wird nicht im Bruch zugeschnitten sondern in 2 Teilen. Dann bis zum Schlitz zugenäht.

Vorher werden die Kanten mit einem Vlieselinestreifen bebügelt, dünne natürlich. Die Naht wellt sich nicht und ich kann sie mit dem normalen Geradsticht absteppen.

 Das Rckteil vorn hat auch eine Mittelnaht.



Der Ausschnitt wird mit einem Jersystreifen umnäht, wie mit einem Schrägband.
Ich habe die Naht, wie die anderen Nähte auch, mit einem helleren Garn abgesteppt. Und an der Kante 5 Kreuzstiche aufgenäht, mit doppelfädigem Nähgarn.
Ich mag so kleine Details.





Und weil ja rosa gerade eine In Farbe von mir ist, habe ich die eine Seite des Schlitzes ebenfalls mit ein paar Kreuzstichen versehen.




Ein netter Effekt.




Ja, und wenn das Bindeband dann doch zu lang ist. Aber man schon im Kleid unterwegs ist. Keine Schere zur Hand hat. Dann kann man schnell ein paar Knoten machen und das Band ist kürzer und sieht dann auch mal anders aus.




Fotogen sind sie auch.





Und weil ich den Schnitt so mag, habe ich noch gleich ein 2 Kleid genäht.


Normalerweise mag ich keine Eingrößenschnitte, weil ich mich zwischen 3 Größen bewege.
Mir ist es in solch einem Fall wichtig dass das Oberteil die passende Größe ist. Rock konnte ich gut anpassen.

Seit dem 18.04. kann man den Schnitt käuflich erwerben bei der Komplizin


Montag, 17. April 2017

Leopard Coat


Seit ein paar Wochen ist auch diese Jacke fertig. Noch eine Kuscheljacke.

Der Leopard Coat von Anna und Heidi Pickles
Via ravelry. Dort könnte man sich ewig aufhalten und nach Strickdesigns schauen.

Per Zufall ist mir auch diese Anleitung begegnet.


Eine Jacke - geradeaus gestrickt. Ohne Ab- und Zunahmen.
Leider auch keine Skizze mit den Größenangaben.
Nun gut, wenigstens die Strickzeichnung war da.




Meine Jacke habe ich auch geradeaus gestrickt. Den Vorderteilen allerdings einen V - Ausschnitt gestrickt.




Irgendwann bekommt die Jacke auch noch Druckknöpfe.





Das Muster ist toll.
Es verzeiht schon auch mal einen oder zwei Strickfehler. Denn bei der Wolle ist es schwierig zu trennen.




Die Wolle ist Melody von drops
Alpaca 71% Wolle 25 % Polyamid 4 %
Ein schönes Garn. Leider ein wahnsinns Fusselgarn.
Nach einem Strickabend musste ich mich komplett entfusseln.
Der Leo ist vermutlich im Fellwechsel.

Sonntag, 9. April 2017

Zusätzlich Vom Laufsteg in den Kleiderschrank - Runde 2.2


Da ich mich spontan für ein 2. Projekt entschieden habe. Das an Burberry angelehnte Kleid schon fertig ist bis auf den Kragen, das jetzige Projekt doch aufwendiger ist als ich gedacht habe, gibt es einen extra Post für die Details.

Beim sehr genaueren Betrachten bin ich doch etwas erschrocken. Da sind so viele extra Dolce und Gabbana Details die ich übersehen hatte. Passt aber zu dem Burberrykleid.

hier ist der Plan zu sehen.

Ich habe dann doch eine Skizze angefertig.




Der Schnittmix ist bereits gefunden, dier Grundstoff zugeschnitten.

Kragen, Blende - keine Knopfleiste, Taillenband: ist eine Art Brokatstoff. Ich habe mich für eine Spitze überwiegend aus Bauwmolle entschieden. Zur Auswahl habe ich noch Korallerosa.Passt auch, aber es war mir dann doch zu viel.
Alle diese Teile sind mit Handstichen versehen an den Kanten.
Die Blende ist eben keine Knopfleiste, sie sieht aus wie aufgenäht oder zwischengenäht. Und es sind keine Knöpfe was auf der Blende zu sehen ist.

Die Taillenabnäher sind aussenliegend, bzw. ist es kein Abnäher wie ein Abnäher genäht ist, sondern eher ein ausgeschnittener Abnäher auf den ein Stoff aufgenäht ist, dieser an beiden Kanten mit Handnähten versehen - das schaffe ich keinesfalls, ich werde normale Abnäher nähen.

Die Ärmel sind auch sehr interessant. Bei der Armkugel ist die NZG - und diese sicher 2 cm - liegt aussen auf der Schulter. Ist mit einer schmalen Overlocknaht versäubert. Das Armloch dagegen ist normal vernäht, also die NZG liegt innen.
Der Ärmelsaum - wie alle Säume - sieht aus wie mit einer schmalen Overlocknaht versäubert.
Und ca. 2 cm vom Saum entfernt eine Handstichnaht.

Zur Verbindung Oberteil und Rockteil.
Beide Teile sind versäubert. Klar. Zusammengenät, jedoch mit aussenliegender Naht. Das Taillenband kann dann nur aufgenäht sein, denn die NZG schaut oberhalb des Taillenbandes heraus.

Die Falten des Rockteiles sind auch interessant. Sie sind abgesteppt bis zur Hüfte schätze ich, dann an einer Seite mit Handstichen versehen. Es sieht aus wie eine Hüftpasse und um dies zu unterstreichen - vermute ich - sind diagonale Handstiche rundherum versehen.

Ganz schön viele Wiederholungen im Text.
Handstiche an erster Stelle.

Ich fang dann mal an zu nähen, damit ich fertig werde.




Der Kragenblendentaillenbandstoff. Den ich noch dunkel unterlegen möchte
Die Knöpfe werde ich dann wohl nicht brauchen.




Planänderung.
Die Spitze und der sehr dünne Stoff passen irgendwie nicht zueinander. Die Spitze hätte noch unterlegt werden müssen. Mein Versuch sah nicht gut aus.Auch im Oberteil die Spitze mittig und einen Bubikragen passen nicht zu mir.

Jetzt wird es ein Hemdblusenoberteil wie in der Planung festgehalten. Die Blenden schwarze Viscose. Der Kragen spitz. Und dann ein paar Spitzenapplikationen statt Knöpfe. Drunter Druckknöpfe. Und vielleicht ein Gürtel aus dem Spitzenstoff. Aber nur evtl.
So wird es mehr ein Kleid das zu mir passt

Freitag, 7. April 2017

HerrMann im April

 Wieder ein Monat um. Der HerrMann im April ist schon da. Immer der 1. Freitag im Monat ist HerrMann Tag.

Das Nähen für den Mann kommt gerae etwas kurz. Diese Jacke habe ich schon vor vielen Wochen genäht, aber nicht gezeigt.
Jetzt ist es Zeit.


Es handelt sich um den Schnitt Zeeland von Schnittreif
Ein schlichter Schnitt, den ich auch schlicht gehalten habe. Keinerlei Ziernähte oder sonstiges Schnickeldi. Einzig hinter dem Reißverschluß befindet sich ein Beleg, der sich meines Wissens nicht im Schnitt befindet. Mir gefällt es auf alle Fälle besser mit. Vielleicht ist er auch enthalten. Ich weiß es gerade nicht.
Der Schnitt hat einen Stehkragen, optional ist eine Kapuze möglich. Die wollte der Mann nicht.






Der Stoff ist ein Strickfleece. Gekauft für etwas ganz anderes. Dann lag er und lag. Und nahm Platz weg. Der Stoff musste weg.
Ich habe ihn noch in Grasgrün!
Ausser Strickoptik, innen Fleece.




Ich mag Reißverschlüße.






Und Reißverschlüße fotografieren mag ich auch.




Das letzte Reißverschlußfoto




Bündchen aus dem selbigen Stoff habe ich genäht.


Falls noch jemand für den Mann genäht hat, kann sich hier gerne verlinken.
Das Linktool ist wie immer bis zum nächsten Monat geöffnet.

Mittwoch, 5. April 2017

La maison victor - Burda - mo.ni.kate


Frühlingserwachen ist für mich wenn
das Vogelgezwitscher morgens zu hören ist
die ersten Blumen im Garten zu sehen sind
die zweiten Blumen bedeuten der Frühling ist noch näher
das Schlotfegerle - so sagten wir im fränkischen zu der Traubenhyazinthe - zu sehen ist

Frühlingserwachen im Kleiderschrank heißt für mich diesmal
hellere Kleidung
gerne kombiniert mit meinem Lieblingsschwarz


Neben einer kleinen Erkältung hat mir der Frühling diese Strickjacke beschert.
Einen Rock aus Sweat aus der La Maison Vicotor. Modell Kristy.




Ich habe ihm einen weißen Seitenstreifen verpasst. Abgesteppte Nähte. Vorderteil und Rückteil bestehen aus je 4 Teilen. Der nicht vorhanden Bruch in der Mitte und das angenähte untere Drittel sind dem Mangel an Material in ausreichender Auflagefläche der Schnittteile.




Die seitlichen Streifen habe ich ebenfalls mit der Coverlock abgesteppt. Den Saum auch.





Ich wollte den Saum offenkantig, aber trotzdem eine Naht haben. Die Covernaht ist bei elastischen Materialien einfach wunderbar.

Fertig ist mein Joggingrock. Mit dem ich heute wunderbar auf dem Sofa rumlümmeln konnte. 



Das Shirt ist ein Raglanshirt aus einer Burda von September oder August 2016 und besitzt unigraue Ärmel.


Der Halsausschnitt ist lediglich nach innen umgeschlagen und wieder mit Covernähten versehen.
Wie schon erwähnt, der ultimative elastische Versäuberungsstich mit einer eben Coverlockmaschine.
Genau dafür gemacht gedacht geliebt.




Es sieht einfach etwas lässiger aus.




Mehr Ärmellänge gab der Stoff nicht her.
Vokuhila Shirts mag ich sehr. Das war nicht im Schnitt enthalten aber kann ich auch so.




Und wieder Covernähte, diesmal aber richtig mit Saumzugabe und einschlagen und absteppen.

Für Jersey ist für mich die Overlock einfach richtig toll. Und supertoll die Coverlock.
Ich bin einfach glücklich dass ich diese beiden Maschinen haben kann. Sie sind nicht billig und Platz brauchen sie auch. Letzterer war da, ersteres lange nicht.

Die Strickjacke zeigte ich hier

Und viele Damen besuchen heute den MMM mit Frühlingserwachtem Gartenzwerg

Montag, 3. April 2017

Grau Rosa Strickjacke


Vor geraumer Zeit fiel mir die Farbkombination Rosa Grau auf. Also so, dass ich sie mir für mich vorstellen konnte. Unbekannt war sie mir nicht. Nähte ich einmal ein Kleid für mich in Rosaschwarzgrau.

In einem online Katalog - früher, als ich noch Kleidungsstücke bestellte bekam ich ihn aus Papier - und verguckte mich in eine Strickjacke.
Grau und Rosa.



Das Original hat natürlich keine Handstrickoptik. Ist länger. Mehr Rosa. Hat so was wie Fledermausärmel. Aber die nicht ganz lang.

Ich wollte weniger Rosa aber doch genug. Nicht ganz so lang, also keine Mantelform. Keine Fledermausärmel. Auch keine Knopflöcher.






Zum 1. Mal habe ich beide Vorderteile gleichzeitig gestrickt. Beide angeschlagen, auf 1 Stricknadel, allerdings mit getrennten Wollknäuel damit keine Verbindug entsteht. So habe ich mir erspart, die Abnahmen zu notieren.

Ich stricke immer zuerst das Rückenteil, danach habe ich festgelegt wie tief der V Ausschnitt sein soll und ausgerechnet in welcher Reihe die Abnahmen sind.
Armlöcher gibt es keine.




Die Blende wollte ich auch an der Rosa Stelle grau haben.
Selberstricken ist wunderbar.




Die Ärmel habe ich einzeln gestrickt.
Da die Jacke komplett ohne Anleitung ist, nur mit ausrechnen und probieren, ich auf alle Fälle den Streifen an gleicher Stelle wollte. Habe ich für die Ärmel einen Probeärmel genäht. Ja, genäht.
An die Jacke angesteckt. Vorher die Weite oben Überlegt.
Der Mann hat dann mit schwarzem Filzstift den Streifen der Jacke auf den Ärmel übertragen.
Hat funktioniert.
Die Zunahmen habe ich wieder ausgerechnet.




Die Jacke aus dem Katalog - es ist übringes der Conleys Katalog - hat eine Mittelnaht. Die wollte ich auch. Sichtbar. Außenliegend.

Begonnen habe beim Stricken wie immer mit den Rückteilen. Auch hier habe ich beide gleichzeitig gestrickt und zwischendurch immer die Mittelnaht zusammengenäht. Ich wollte sehen ob es funktioniert.





Hier sieht man den schönen Farbübergang an Rückteil und Ärmel.




Die Mittelnaht hätte noch etwas schöner sein können. Ich hatte aber keine andere Idee und es ist o.k. so.

Gestrickt habe ich das Ganze aus der Wolle Air von drops. 70 % Alpaca, 23 % Polyamid, 7 % Wolle.
Und ganz viel Fusselhaare.

Die Wolle lies sich wunderbar stricken, mit Nadelstärke 5.
Genau richtig für eine Jacke zum drüberziehen an kühleren Tagen im Sommer.

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