Donnerstag, 23. Juni 2016

"Das wollte ich schon immer einmal nähen."


So lautet die Überschrift von Jenny vom Buxsen Blog ihres Zeitschriften sew alongs.
Sommer Spezial Termin.
Ich finde die Idee toll, habe es bisher geschafft nicht teilzunehmen. Aus Zeit- und Spontanitätsgründen.
Diesmal: "Das wollte ich schon immer einmal nähen" aus allen Burda Heften - ich bin auf die Suche gegangen. 






Schon immer wollte ich einmal einen Designer Schnitt nähen, da ist mi dieser wieder eingefallen.
Von Toni Gard (ich kenne die Marke gar nicht, werde recherchieren).
Aus einer Burda (damals noch ohne Style) von Mai 2008.






Ich dachte immer, das sei ein Neckholderkleid. Recherche im Heft sagt was anderes. Hurra.
Der Rock ist ein Teller? halber Teller? und aus einem fließenden Stoff.
Ich habe einen tollen Stoff z.H. der ist aber leider nicht fließend. Würde aber trotzdem prima passen.



Das Teil um den Hals ist ein Schal und würde definitiv von mir nicht genäht geschweige denn getragen werden.




So sieht man die Rückansicht





Ganzer Teller, oder?

Mittwoch, 22. Juni 2016

Blumenkleid

Letzte Woche war ein schöner Tag, da trug ich dieses Kleid. Diese Woche noch einmal, und wurde öfter darauf angesprochen wie schön sommerlich das doch sei.
Finde ich auch, deshalb jetzt endlich SOMMER.




Es ist noch einmal das Vogue 1027, das ich hier aus einem anderen Jersey schon einmal gezeigt habe.
Dies rote Kleid ist ein wenig kürzer, aber ich glaub gar nicht so viel.




Der Jersey ist ein Viscosejersey vom Stoffmarkt letztes Jahr. Falls es ein Lieblingskleid werden sollte, was ich stark vermute, wird es nicht viele Saisons aushalten. Aber egal, mir gefiel der Jersey, gibt es eben nächstes Jahr ein neues Lieblingskleid.
Und ganz ehrlich, das Vogue 1027 ist wirklich schnell genäht.




Ein paar Änderungen habe ich eingebaut, wie eigentlich auch schon beim letzten Mal.
Der Ärmel, da gehört eigentlich ein Beleg untergenäht. Da ich Jerseybelege, zumindest aus Viscosejersey, nicht gut nähen kann, habe ich einen schmalen, gedoppelten Jerseystreifen angenäht, wie ein Halsbündchen, aber mit kaum Zug. Und erst danach die Seitennähte geschlossen.




Auch am Halsausschnitt habe ich keinen Beleg genäht, sondern ebenfalls ein schmales Bündchen.
Das mache ich bei dieser Art Oberteile - Wickel und Wickeloptik - immer.
Ich nähe den Streifen mit ein wenig Zug an, so bekomme ich eine ganz gute Passform und kann ein aufspringen, aufklaffen ganz gut verhindern.
Für mich hat es sich bewährt, schon einige Jahre lang. Dabei bleibe ich.




Das Kleid ist ja kein Wickelkleid. Nur das Oberteil in Wickeloptik, besitzt aber ein Bindeband, das auch noch wie ein Taillenband aussieht.
Wenn ich es richtig verstanden habe, die Anleitung, wird das Band nur an einer Längsseite zwischen Oberteil und Rockteil gefasst.
Der grüne Pfeil deutet auf das rechte obere Vorderteil. Bis kurz vor das Ende wird die eine Seite des Bindebandes angenäht, das ander Band auch nicht ganz bis zum Ansatz. Es bleibt ein Platz von ca. 10cm.




So kann ich schön einen Knoten binden.
Ach ja, das Band gehört eigentlich in die Mitte. Das habe ich beim 1. Kleid auch getan. Aber, optisch finde ich es bei einem Wickeloberteil schöner, wenn das Band mit dem überlappendem Oberteil endet. Und wohler fühle ich mich auch, wenn der Knoten nicht mitten auf meinem Bauch sitzt.
Ist also seitlich, das Band.




Noch einmal anziehen. Einfacher Knoten, doppelter Knoten, Schleife.
Alles möglich.





Meist ist es ein einfacher Knoten.




Hier wollte ich zeigen, dass nur die obere Längskante zwischengefasst ist, nicht die untere.




Das kann ich dann schön runterlegen und es bleibt durch den Knoten auch am Platz liegen.
Zur Originalanleitung habe ich auch am Gürtel eine Änderung vorgenommen.
Der Gürtel wird eigentlich nur in dem Bereich gedoppelt der zwischen Ober- und Rockteil zwischengefasst wird. Die Enden werden nur umgeschlagen und festgenäht.
Ich habe zuerst die Enden rechts auf rechts zusammengenäht, bis zur Markierung, die ich zuvor festgelegt habe, gewendet und dann eben zwischengefasst.






Und endlich mal kein Regen. Und ich kann wieder Sandalen tragen.
Denn hier gab es nicht nur Regenschauer, sondern richtige Regengüsse. Länger anhaltend.
Aber, jetzt wird es warm. Hurra.

Mehr Kleider mit Sandalen auf dem MMM Blog

Sonntag, 19. Juni 2016

Garter Goodness by Stephen West

Meine Beziehung zu den Strickanleitungen von Stephen West habe ich noch lange nicht beendet.
Neu fertiggestellt, in Etappen, auf langen Zugfahrten, Fernsehabenden gestrickt.


 Garter Goodness von Stephen West



Gestrickt wie so oft aus Alpaca von Drops via Lanade
Das ist für mich ein Garn, wo das Preisleistungsverhältnis sehr gut passt.
In den Farben dunkel lime, hellbeige, koralle,  camel, lila violett und ein Rest vermutlich helllila.





Im Erbsmuster, eigentlich Perlmuster genannt, in meiner Heimat lernte ich es als Erbsmuster kennen.
Normalerweise ist das Strickmuster in kraus rechts gestrickt, ich wollte mal etwas Abwechslung hahaha




Der Tisch ist zu klein zum Spannen. Wäscheklammern müssen genügen.




Die Streifen habe ich nach Lust und Laune gestrickt,

Das fertige Tuch finde ich in der Form sehr witzig.
Die "Nase" wird vermutlich untergehen, aber egal. Bei ravelry kann man ja bei Hr. West die Tragevarianten anschauen. Bei mir wird es vermutlich langweilig um den Hals geschlungen, oder mal über die Schulter geworfen.




Meine Lieblingsfarbstreifen.




Wo eben noch die Sonne schien, sind schon wieder dicke Wolken. Der nächste Regenguß bahnt sich an. Ich geh - na wohin? - genau, in das Nähreich.


Mittwoch, 15. Juni 2016

Hose und Bluse


Ich habe mich auch einmal ans Hosen nähen gewagt. Vor dem Nähen selbst hatte ich keine Bedenken, das wird schon irgendwie gehen, eher das Anpassen.
Ich hatte mir mal einen Schnitt von einer Kaufhose abgenommen. Das hat auch ganz gut geklappt bei der 1. Hose, bei der 2. Hose waren die Taschenbeutel so falsch, alles hat sich verzogen. Sie liegt erst einmal in der Ecke.
Und ich habe mich an die Hose in der April Burda 2016 gewagt. Modell 117.
Eine schmal geschnittene Hose. 7/8 Länge. Eher leicht Hüftig. Chinoartig. Der Schritt etwas tiefer.

O.k. Alles was ich an einer Hose mag. Die ich aber nicht passend kaufen kann. Bauch Po und Oberschenkel, auch Waden, sind das Problem für die Kaufhosen. Zu kurz vorn und hinten.

Ich habe den Schnitt genommen, in entsprechender Größe kopiert. Aber, die Stellen, die bei mir Platz brauchen - so genau sind die Maßangaben auch nicht - habe ich verändert. Ich habe bei Vorder- und Rückteil mittig im Schnittteil eingeschnitten, bis Mitte Oberschenkel und auf den Stoff dann auseinandergezogen. Dachte, so gewinne ich Platz. Ca. 2 cm
Und, es hat funktioniert. Es ist noch nicht optimal, aber schon ganz gut.
Dann habe ich in der Länge nach oben einiges zugegeben, die vorgesehenen Abnäher im Rückteil zwar eingezeichnet, aber versucht sie beim Nähen anzupassen. Auch die mittler Naht hinten habe ich nach oben hin - ja, wie sagt, man - verjüngt? also eine Kurve eingenäht.
Da ich erst nach der Anprobe wusste, wie lang ich das Teil haben werde, habe ich keinen Hosenschlitz genäht, sondern Knöpfe. Das mag ich auch. Und der leicht tiefer gelegte Schritt, den habe ich gelassen, denn auch das mag ich.

Die Nahzugaben großzügig angeschnitten. Für späteres ausweichen.
Geheftet, anprobiert, getrennt, erneut geheftet, anprobiert. Und irgendwann war sie genäht.
Sie ist nicht perfekt, aber schon mal ganz gut.

Warum ich keinen Probehosenschnitt gemacht habe? Das weiß ich nicht, aber ich vermute ich bin nicht der Probemusternähtyp.
Ich wüsste auch gar nicht so richtig wie. Leider ist mein Fehler, die Änderungen nicht exakt auf den Schnitt zu übertragen, nur so grob.
Eine 2 Hose habe ich nach dem Schnitt auch noch genäht, da wusste ich, bei der 1. habe ich an manchen Stellen zu viel zugegeben, das habe ich weggenommen.
Bei der 3. werde ich dann alles brav auf das Schnittmuster übertragen. Aber es ist noch keine weitere geplant. Mir fehlt der Stoff dafür, ich habe da eine bestimmte Vorstellung.




So richtig viel sieht man ja nicht von der Hose. Aber ich mag sie.
Ich habe sie mal mit einer Bluse kombiniert. z.Zt. braucht man hier eine dünnere Strickjacke drüber.




Hier kann man etwas von der Hose erkennen, da ich die Bluse reingewustelt habe. Aber definitiv werde ich die Hose nicht mit etwas reingestecktem tragen. Das mag ich nicht an mir.




Die Bluse ist eine Probebluse. Die ganz gut geworden ist. Der Stoff ist kein Jeans, sondern ein dünnes Leinen in Jeansoptik
Der Schnitt ist aus der Fashion Style 4-2016.
Da gab es einige Modelle von Stella Jean aus Waxprint. U.a. ein Schnitt für einen schmalen Rock zum nachnähen und diese Bluse.
Das tolle an dieser Bluse sind die Ärmel.





Sie reichen über den Ellebogen und laufen trompetenförmig nach unten aus.
Das finde ich toll.
Die Bluse hätte ich sicher noch mehr anpassen und die Abnäher noch mehr und taillierter, aber ich wollte keine enganliegende Bluse im Sommer. Sondern zwar tailliert aber nicht hauteng.
  



Und die Knöpfe sind supertoll. Perlmutartig. Gar kein Metall.

So, und jetzt überlege ob ich diese Bluse aus Waxprint nähen werde.

Mehr sommerliche? Bekleidung auf dem MMM Blog

Dienstag, 14. Juni 2016

Sommer Shirt

Sommershirt? Momentan leider nur mit Strickjacke drüber zu tragen. Aber es wird hoffentlich noch die Zeit kommen.....

Genäht habe ich das Trägershirt Frau Josy von Schnittreif und Fritzi.
Aus einem Baumwolljersey ohne Elasthan.
(Gekauft auf dem Maybachufer in Belin. Für den Gatten. Es war noch etwas übrig.  Da werden wir wohl aufpassen müssen, nicht im Partnerlook zu gehen.)

Das Shirt ist fix genäht. Der Stoff ist nicht ganz so gut geeignet. Schöner Ausschnitt. Nicht zu tief und nicht zu hoch geschlossen. Genau richtig quasi für meinen Geschmack.




Es handelt sich hier nicht um richtige Ärmel. Ein teil des Armausschnittes in der Axel ist frei. Es sollen breite Träger sein, die an Ärmel erinnern. Das gefällt mir. Auch dieser Ärmelaufschlag,  oder Trägeraufschlag?
Leider steht es etwas ab, ich glaube in der Schulter hätte ich die Größe kleiner nehmen können. Aber auch der dickere Jersey tut seines dazu.
Genäht habe ich es gleich noch einmal aus Viscosejersey. In farbenfreudigem Schwarz. Das war noch da.
Sogenannte Tragefotos folgen irgendwann. Vielleicht. Wenn ich dazu komme.
Plane gerade meine Winterkleidung. Der Herbst ist ja schon da. Grmpf.

Samstag, 11. Juni 2016

Tandem Fabrik Stoffverkauf und Stoffmarkt Freiburg



Alles in einer Woche?
Ja, weshalb nicht.

Am Mittwoch fuhr ich nach Bühl, zum Tandem Transit Stoff Fabrikverkauf. Zum ersten Mal im Herbst, jetzt zum 2 Mal im Frühjahr. Ich habe mich dort mit Nina von Kleidermanie getroffen.

Die Auswahl ist jetzt nicht der Hammer. Die ein oder anderen Herbstoffe vom letzten Jahr waren auch da. Aber insgesamt ist es eine Auswahl die mir genügt.
Farblich bewegt sich das auch in meinem eher dezenten Farbschema. Gerne Grau Schwarz. Zum Sommer hin mag ich dann gerne oliv. Auch das war vorhanden.



Von unten nach oben:
Wunderbarer Strick. Ich vermute Baumwolle mit Viscose. Die Stoffe sind nicht ausgezeichnet, was das Material betrifft. Poly vermute ich nicht. Es ist ein toller Stoff
Grau, leicht meliert. Ganze 5 m, denn ich habe 3 Töchter, die auch auf diese Farben stehen. Und solch einen Strick habe ich noch in keinem Shop gefunden.
8 Euro pro Meter, und nur 1,10 oder 1,20 breit. Aber das Material ist es wert.

Das Ganze noch einmal in Schwarz, aber nur 2m, und die für mich.

3 m tollen schwarzen Crepe. Viscose mit irgendwas schätze ich. Dick. Schwer. Ein Mantel für die Übergangszeit. Schwarz habe ich tatsächlich weder Jacke noch Mantel. Außer meiner genähten Softshelljacke. 7 Euro pro Meter

Dann, welch Glück, schwarz weiß Vichy in Viscose. Hurra. Solch einen Stoff wollte ich schon lange haben. Das kann ein Kleid werden, gerne mit weitem Rock, denn die Viscose fällt schön und es durften 3 m mit. 5 Euro pro Meter

Schlecht zu erkennen, ein olivfarbener Trenchstoff. Fest, leicht glänzend. Ein Stoff der gekrümpfelt stehen bleibt. Aber nicht knittrig ist. Ich kann ihn schlecht beschreiben und ich hoffe es wird ein guter Trenchcoat. Auch nur 5 Euro pro Meter. 3 brauche ich da schon.


Der nächste ist ein Wollstoff. Dünn. Gewebt, obwohl er eher wie ein Strick wirkt. Senf ocker. Rauten, mit Oliv. Ein Reststück. Für den Herbst. 1,5 m, mal sehen was das wird.

2 Jerseycoupons 1,5 x 1,4 Meter. Gelb grau meliert. 1,50 Euro pro Coupon.  Baumwolle. Zur Not kann ich es evtl. färben. Baumwollshirts trage ich weniger, dafür aber der Ehemann.


Und zum Schluß doch noch gekauft. Längsgestreifter Stoff. Baumwolle Viscose ?? Mit Elasthan. Leicht. Ein Kleid, bei dem Mann mit den Streifen experimentieren könnte. Ein sehr schönes Blau, Schwarz und Weiß. 2,5 m, ich glaube 6 Euro
Meine Begleiterin konnte ich von diesem Stoff überzeugen.

23 Meter Stoff. Wahnsinn.



Und wieso dann noch der Stoffmarkt heute?

Weil ich gerne Stoffe schauen gehe. Kaufen auch, wenn es mir gefällt. Anderweitig shoppen - Kleidung - tue ich eher weniger. Höchstens Schuhe und was man sonst hin und wieder braucht.

Die letzten Male war immer ein Stand mit Waxprint. Den hätte ich gerne besucht. Denn ich habe gestern die 4. Staffel The Great Britisch Sewing Bee, die 4. Episode gesehen. (Übrigens ist das Original kein Vergleich zur deutschen Nähsendung. Eine Sendung mit Format. Ich mag die Jury und ich mag die Moderatorin. "I feel like superwoman" haha, ich find sie lustig)
 Diesmal wurde Waxprint vernäht. Und ich hatte einfach Lust solche Stoffe anzusehen. Leider war der Stand nicht da.



Schwarzer Viscosejersey für die Tochter.

2 Coupons schrillen Viscosejerseys für mich. Ein Maxi Tiramisu wollte ich daraus nähen

Und 2 m braune Schlange. Baumwolle mit Elasthan, für 4 Euro pro Meter, für eine Hose.

Ja, es hat mir Spaß gemacht, mich in Ruhe durch den vollen Stoffmarkt zu gehen. Ich habe ja nichts gesucht, gebraucht, außer ein Stück roten Baumwolljersey für ein Projekt für den Ehemann.

7,5 Meter. 2,5 m nicht für mich.

Was man mit so viel Stoff macht?
Ja, nähen und sammeln. Das ist aber sicher nicht neues für viele von Euch, oder????


Donnerstag, 9. Juni 2016

Einkaufstasche


Vor 2 Jahren habe ich ein Stück Waxprint Stoff geschenkt bekommen. Zu klein für einen Rock.
Etwas Anderes konnte ich mir aus diesem Stück nicht vorstellen.

Bis jetzt.





Ich habe mir eine Einkaufstasche genäht.
45 cm x 40 cm.
Lange Henkel, damit ich sie auch über die Schulter hängen kann.




Sicherheitsnaht an den Henkeln.

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