Donnerstag, 30. Oktober 2014

ein HALBES Jahrhundert



 NA UND!!!!!




zur 60er Party



in echt mehr grün wie blau.

Montag, 27. Oktober 2014

Oktober Inspiration

Meine Inspiration ist jetzt schlichtweg von Sybille, das Büro für schöne Dinge.
Ihre Septemberinspiration waren Jerseyhemdblusenkleider.

Mein Berlinbesuch im Oktober führt mich selbstverständlich zum inzwischen legendären Maybachufermarkt.
Hausseite, Uferseite, Patchworkstand, usw. Ich kenne mich jetzt aus. So langsam auch die elementär wichtigen Versorgungsstände dazwischen.

Ich auf der Suche nach festeren Jerseys, gerne auch dünneren Strick.
Gefunden habe ich folgenden, der auch mit dem Koffer nach Hause gereist ist und am Montag gleich vernäht wurde, wogegen die anderen Stoffe mit der Post kamen.




Voila, meine Hemdblusen Schlafkleid. So, wie es hier die Puppe kleidet, hat es ja auch etwas von einem Schlafhemd. Aber, die sahen vom Schnitt her eben auch schon immer so aus.
Für mich ist es ein Kleid. Ein Kleid, das ich sehr gerne mag.




Kragen, Brusttasche. Als nochnichtsoGürtelliebhaberin habe ich es mal mit einem Bindegürtel versucht. Ich werde es demnächst mit einem Ledergürtel probieren. Braun, und den nicht eng geschnallt, sondern etwas lockerer tragen. Ein Versuch des Gürtel eingewöhnens. Vielleicht.




Ich mag einfach gerne Kragen. Die sind hier unerwartet groß, was ich schön finde. Im Sommer habe ich den Schnitt schon einmal aus einem Leinenstoff in Jeansoptik genäht. Wunderbar. Da habe ich den Kragen kleiner in Erinnerung.




 Diese Knöpfe sind es geworden. Aus Ermangelung ausreichender Menge, habe ich auf den obersten, oder die oberen 2 verzichtet. Schließe ich sowieso nicht. (Schilddrüse)





Die Rückansicht. Das Muster finde ich sehr schön. Am Rückteil fällt auf, dass ein blauer Streifen senkrecht verläuft. Dieser ist nicht nur einmalig, sondern wiederholst sich auf dem Stoff. Vielleicht war das ja ein Fehler in der Herstellung und damit ein Grund, die Stoffe dort wirklich richtig günstig zu kaufen. Qualitatif nicht unbedingt schlecht.




Zurück zum Schnitt/Kleid. Eine Rückenpasse. Das nächste Mal werde ich vielleicht eine Kellerfalte legen.




Angezogen.


Vogue 8903 von hier

Ich hoffe, ich habe mich nicht vertan und heute ist Inspirationstag bei Frau Burow

Ich geh dann mal Handtäschchen kaufen.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Mantelsew along Teil 3


In einer Spätabendaktion, nach langem wotsäp "Gesprächen" beschlich mich das Gefühl, ich muß jetzt ganz dringend und ganz schnell, meinen Mantelplan ändern.
Gesagt, bzw. gedacht, getan.




Das Burda Vintage Heft ist erschienen. Verschiedenes darüber gelesen bei twitter, eben wotsäp. Krankheitsbedingt konnte ich das Heft nicht kaufen, dort wo es zu finden war. Meine älteste Tochter hat es für mich gekauft.



Im 50er Jahre Style. Nicht meine Zeit. Oder doch? Auf alle Fälle nicht die weiten Röcke. Egal.
Ich finde das Heft ganz interessant. Ich lebe nicht in dieser Zeit, ich näche nicht nach dieser Zeit. Ich finde es interessant, wie diese Looks in die heutige Zeit umgesetzt werden. Es gefällt mir. Ich würde mir allgemein nur mehr wünschen, nicht nur ein schönes Foto mit dem Model zu sehen, sondern so eine "Rundumansicht" des Modells.
Liebe Burda, das wäre wirklich schön, und vor allem sehr hilfreich beim Nähen. Fantasie ist zwar vorhanden, aber ein wenig Wissen auch. Und dieses Wissen, diese Neugierde wird leider nicht gestillt mit diesen Fotos.

Trotdem, ein inspirierendes Heft. Zumindest für mich.



Der Mantel. Elegenat. Weich. Lässig. Zu lang für mich. Toller Kragen. Hach, ich war einfach angetan von diesem Modell.





Oben lässig - man könnte auch sagen: oben sehr weit, zu weit.
Weiter unten mehr dazu




In meinem Vorrat befand sich noch ein wunderbar weicher anthrazitfarbener Wollstoff. Wieviel Wolle wieviel und vor allem was anderes weiß ich nicht. Er fasst sich schön an, sieht schön aus. Lässt sich prima vernähen. Gekauft vor 4 Jahren auf dem Stoffmarkt in Freiburg.
Aber leider nur 2 m statt die vorgesehenen 3 m. Damals sollte das eine Jacke werden.

Ich musste improvisieren. Die Improvisation sind die hellen Stellen.



Der Unterkragen ist ein Wollfischgrat, ein Rest von der Jacke für meinen Mann.




Leider auch der innere Beleg.
So richtig schlimm finde ich es aber nicht.




Das Futter ist schon zugeschnitten.




Vielleicht kommt noch eine Paspel dazwischen.

"Bebügelt" habe ich nach "Plan".
Den Unterkragen, den Beleg, und weil ich es nicht so richtig verstanden habe in der Anleitung auch den Besatz am Vorderteil mit Vlieseline H 410. Das finde ich ganz gut. Nicht zu steif aber gibt etwas Halt oder Stand.





3 überdimensionale, dunkelgraue perlmuttschimmernde Knöpfe habe ich gefunden im Vorrat.
Die spielen aber noch nicht wirklich eine Rolle, denn es sind nur "Demoknöpfe". Ich habe mich noch nicht festgelegt.
Es geht mir darum, dass der Mantel nur mit diesen oberen 2 Knöpfen geschlossen wird.
Bleibt der dann zu? Oder muß ich immer nach hinten gebeugt laufen, damit sich der Mantel nicht öffnet am Bauch? Dem könnte ich entgegenwirken mit außen nicht sichtbaren Druckknöpfen.





Eine weitere Überlegung war 3 Knöpfe in einer Reihe anzubringen. Da stört mich das Gesamtbild etas, dass die Knöpfe einseitig sind. Doppelreihig scheidet allerdings aus. 
Vermutlich werde ich die Knöpfe wie oben anbringen und große Druckknöpfe innen annähen.

Ja, Burda schreibt: "oben lässig weit". Ich würde sagen: "oben lässig zu groß"
Ich habe die Größe 40 gewählt, das ist bei einem Mantel noch nie das Problem mit zu groß gewesen. Genäht gekauft, egal.

Mal schauen, wie ich das und ob ich das ändern werde.





Die Taschen finde ich recht schön. Schräg geschnitten.
Die gelben Striche sollen auf dem leider sehr unscharfem Foto die Schnittführung des vorderen Seitenteiles zeigen und der rote Pfeil ist der Tascheneingriff.

Der eine Teil der Tasche ist im seitlichen Vorderteil, also Wollstoff. Das andere Teil ist aus einem Futterstoff. Brrrrr. Kalt draußen. Kalte Hände. Die den Weg in die Tasche suchen. Dann: KALTER FUTTERSTOFF. Brrrr.
Für Futter aus dem Wollstoff hat der Rest noch gereicht.

Handschuhe trage ich nicht immer.



Und falls sich jemand frägt, oder erinnert, was denn mein anderer Wintermantelplan macht, dem sei gesagt, er wird irgendwann später genäht. Denn ich mußte ja ganz dringend umdisponieren. Seufz.

Dann brauche ich noch ganz dringend mein 60er Jahre Partykleid bis zum Freitag. Denn da wird gefeiert. Stoff und Schnitt ist da. Einfacher Schnitt. Das dürfte schnell gehen.



Ein probemodell des Mantels habe ich aber schon genäht, also Vorder- und Rückteile ohne Kragen. Das dürfte kein Problem sein.







Das ist das Modell. Es hat hinten 2 Falten seitlich.
Und da hätte ich jetzt gerne ein Foto des Modells am Model von hinten gesehen.
Wo beginnen die Falten und wo genau sollen sie beginnen?
Bei mir oberhalb der dicksten Stelle am Po.
Ist das zu hoch?


Na ja, eigentlich kann man nicht wirklich etwas erkennen. Beim Pfeil beginnt die Falte. Aber das könnte ja quasi überall sein bei der Puppe.


Mantelstoff: Stoffmarkt von vor 4 Jahren
Belegstoff: Nähkontor Berlin
Futterstoff: Alfatex

Eifrigen Mantel- Jackenplanerinnen. Näherinnen. Pläneumwerfende heute bei Chrissy.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

mccalls 7022 zum mmm #20


Letzten Sonntag hatten wir noch allerschönestes Altweibersommerwetter.
Heute Grau und Regen und "Wohlfühlhose" statt Rock (da krank)

Der Stoff für den Rock ist ein Stück aus meiner Heimat. Dort gab es einst einen Herrenschneider, mit Atelier, der vor Jahren verstorben ist. Seine Frau verkauft noch Stoffe von ihm, die dort noch lagern. Keine Ballen, sondern bis maximal 2 oder auch 3 Meter Stücke.
Ein Freund meines Vaters hat mich begleitet, ebenfalls Herrenschneider, und mich beraten. "Da kannst du prima einen Sakko nähen." "Das wäre gut für eine Hose." (ähm, ich kann keine Anzughose nähen).
Aber Röcke.
Viele schwarz weiße Stoffe, wenig andersfarbene. Da ich dachte ich gehe dort wieder einmal hin, habe ich mich für "andersfarbige" entschieden. Dieser ist Blau, tintenblau vielleicht, mit schwarz. Er fühlt sich an wie Wolle und Seide. Genaue Angaben konnten mir weder die Witwe noch der Schneider machen, es waren nur Vermutungen, die wir angestellt haben.
Es ist ein wunderschöner Stoff, der aber vermutlich Fäden ziehen wird. Also, auf keine Holzbank sitzen.




 Dazu das Wasserfallshirt aus der Burda 10-2014, hier vorgestellt.


Der Rock ist nach einem Schnitt von mccalls, der 7022.
Die Möglichkeit ihn mit Falten zu nähen, oder ein Modell ohne Falten.
Ich habe mich für Falten entschieden.




Der Schnitt gefällt mir gut. Passt gut. Gefüttert ist er auch.
Ein wenig träume ich noch von Variante D. Aus Spitze.

Sherlock Julia begrüßt uns heute auf dem mmm blog in einem herrlich Jacket aus Karostoff. Bisher bin ich dem Karovirus nicht verfallen. Aber mit meinen Rhinoviren sind wohl auch die Karoviren hier eingezogen.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Sonntagskuchen #20


Heute bei der virtuellen Kaffeetafel, ein Margaretenkuchen



250g weiche Butter, 100 g Marzipanrohmasse, 140 g Zucker, 1 P. Vanillezucker, 6 Eigelbe, 6 Eiweiße, 120 g Mehl, 80 g Speisestärke, nach Belieben evtl. 1 Fläschchen Bittermandelaroma

Eiweiße mit 2/3 des Zuckers steif schlagen.
Die restlichen Zutaten zu einer weichen Masse verarbeiten.

bei 190 Grad 50 - 60 Minuten backen

Hier ein Fertigzuckerguß von einer Backmischung drüber.


Mehr sonntagssüße Sonntagskuchen
 

Samstag, 18. Oktober 2014

Hexagon Decke Teil 2


Gestern habe ich Teil 1 gezeigt. Nicht wirklich viel und heute auch nicht viel mehr.
Dafür weiß ich wie es werden soll.

 Ein kleiner Stapel in der Kategorie blau/grün.




 Ein kleiner Stapel rot/pink/lila




Eine Umrandungsfarbe musste her.
Dafür hab eich ein altes Betttuch genommen, schon sehr alt. Es war mal schwarz, inzwischen grau. Es hat uns nur noch in den Urlaub begleitet, z.H. ist das Bett schon lange breiter.





Zusammen schon ein schöner Stapel. Das geht aber auch relativ schnell, das "einnähen" der Papierschablone.


 Soviele sind zusammengenäht. Ein Freitagnachmittagsstündchen in der Sonne auf der Terrasse.





So dann mitblau.




Hier mit blau und rot.
Das wird was. 



Eine Decke mit Geschichte.
In der Mitte, der Schwarze, ei nKleid. Oben links, ein Tascheninnefutter. Oben rechts auch Taschenfutter der gleichen Tasche. Mitte - ein Rock. Unten links - Teile der Fototasche.




Oben links - weiß ich gar nicht mehr. Glaube, in irgendwelchen Taschen verarbeitet. Oben rechts - ein Schenkestoff. Mitte links - eine Bluse, ein Stoff, den Lotti für mich besorgt hat. Schwarz - Geldbeutelinnenleben. Mitte rechts - ein geschenkter Stoff aus Wien, von einer Praktikantin, deren Mutter Schneiderin ist, und sie mir 3!!! alte, wirklich alte Stoffe, geschenkt hat. Ist, glaube ich, irgendwo in einem Rock verarbeitet, oder Kleid.

Jetzt schon, viel Geschichte.

Eine Memory Decke sozusagen. Vielleicht beugt das ja der Demenz vor. So eine Decke. Um sich immer wieder zu erinnern. Das Gedächtnis trainieren.

Das ist der Plan. Der wird umgesetzt. Und ich lasse mir dafür viel Zeit. Damit noch viel Geschichte in die Decke fliesen kann.



 NACHTRAG, weil doch ein paar Fragen kamen.

Ja, das sind alles Handnähte. Das ist richtig schön. Wie Stricken, oder Sticken, oder Häkeln. Eine echte HANDarbeit.





Zuerst schneide ich die Hexagons aus Stoff zu. Ich habe mir mal Papierschablonen gekauft - die weißen auf dem Foto - und mir eine Pappschablone mit NZG erstellt.
Mit einer Stecknadel festgesteckt, dann die Schablone im Stoff fixiert. 
Roter Pfeil das sind die Fixiernähte, Heftnähte, aber nicht an der Pappe annähen, denn die kommt wieder raus. Die Ecken dabei einklappen, man beginnt an einer Ecke. Am Schluß werden diese Fäden dann entfernt.
Gelber Pfeil das ist die Naht, mit der die Hexagons aneinandergenäht werden. Kleine Stiche. Man sieht sie bei mir etwas auf der Vorderseite, aber ich hoffe, daß das dann weg ist, wenn die Schablone entfernt, die Heftfäden weg und gebügelt ist.



Ist ein Hexagon komplett umrandet, habe ich die Schablone rausgenmmen, weil ich sie ja weiter brauche.



Das kann man hier ganz gut sehen.
 

Freitag, 17. Oktober 2014

Hexagon


Nie hätte ich gedacht, dass mir das gefällt. Das Hexagon herstellen.
Ich habe noch nicht viel, außer Stoffreste, die in keiner Kiste lagern. Für evtl. Stickarbeiten - ich sticke kaum noch.
Für Tascheninnenleben - dafür hole ich sie gerne heraus.
Dann gibt es aber noch kleine, die ich nicht wegwerfen will. Die keinen Platz haben in einer Tasche.



Eine schöne Kiste gesucht. Und anfallende Stoffreste gleich in Hexagons zugeschnitten.
Gleich beim Zuschneiden eines akutellen Projektes.




Gestern habe ich die Kiste hervorgekramt und angegangen.
Die Papierschablonen - schon vor langem gekauft.




Momentan sind nur die schwarz grau gemusterten Stoffe von mir.
Die bunten Stoffe waren ein Geschenk von fr. mond, deren Decke - und auch alle weiteren Patchworkarbeiten - mir so richtig gut gefallen hat. 
Die Farbkombinationen sind auch meine Farben.




2 sind erst fertig. Da die anderen unbedingt zu einem Hexagon in groß verarbeitet werden musste.





Das Erste. Wie es weitergeht, weiß ich noch nicht genau. Vielleicht auch andere Farben außen. Ich warte wie die Stoffe anfallen.
Ein ganz entferntes Ziel ist eine Decke. Irgendwann.

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